ÖGARI Austrian International Congress 2009

Veröffentlicht: 11. September 2009 in Review
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Jackson-Konzert abgesagt. Die Big Band Heiligenstadt rettet die Stadt Wien vor einer internationalen Blamage!

Wir haben zugesagt und in Schönbrunn gerspielt:  am 17. 9. 2009 zur „Come Together Party“ der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin im Tagungszentrum Schönbrunn.

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Der Exklusivbericht von Judith Machat

Einen Bericht über unser Konzert anlässlich des Anästhesiekongresses zu verfassen, ohne einen Gag zum Thema „Einschlafen“ vom Stapel zu lassen, ist ungefähr so unmöglich, wie einen Artikel über die Geburt von Niki Laudas Zwillingen zu schreiben, ohne das Wort „gelandet“ in der Schlagzeile zu verwenden. Ich versuch’s trotzdem.

Aber ganz ohne Wortspiel wollen wir’s dann auch wieder nicht angehen, also sei zu Anfang festgehalten, dass die Atmosphäre alles andere als klinisch war. An einem leicht vernieselten, dennoch lauen Spätsommerabend, in der architektonisch sehr ansprechenden Orangerie,  durften wir – wieder einmal unterstützt von unserer wunderbaren Sängerin Liselotte Lengl – eine Auswahl aus unserem Repertoire zum Besten geben. Langjährig bewährte Klassiker, mittlerweile auch schon zum Standard gehörende Stücke aus der Latin-Abteilung…

Wir hatten uns also ein rundes und entspanntes Programm zusammengestellt, ohne Angstnummern (Moment, nein, so etwas haben wir ja gar nicht!) – genau das Richtige für den Start nach der langen Sommerpause. Der einzige Gig zum Aufwärmen davor hatte auf der Hochzeit einer unserer Saxophonistinnen stattgefunden und war daher eher unter dem wohlwollenden Titel „Das bleibt in der Familie“ gelaufen.

Platziert wurden wir durchaus interessant inmitten der Industrieausstellung. Links von uns ein Stand mit den neuesten Modellen von Intubationsschläuchen, schräg vor uns Innovationen am Sektor der Überwachungsmonitoren (die allerdings nur im Demo-Modus zu laufen im Stande waren. Schade, denn die Verspielteren unter uns hätten sich gern mal an sowas angeschlossen…), und rechts zwei sehr freundliche Damen am Philips-Stand, die ihre Vorräte für Messeverpflegung (die wohl eigentlich für finanzkräftige Kunden gedacht waren) plünderten und die Musiker mit Aperol-Spritzern, Käse-Schinken-Stangerln und Tramezzini versorgten. Überhaupt wurden wir an diversen Ständen hervorragend verpflegt. Da kam es uns sehr gelegen, dass wir diesmal drei Sets spielten und somit zwei Pausen zur Verfügung hatten, um hier ein Brötchen, da ein Petit Four und – manche von uns, ich nenne jetzt keine Namen! – dort sogar einen kleinen Schnaps abzustauben.

Dermaßen gestärkt fiel es uns nicht schwer, diesmal angeleitet von unserem Gast-Bandleader Niko Afentulidis, dem Publikum ein relativ umfangreiches Programm zu bieten. Und obwohl es sich ja nicht um ein Konzert im herkömmlichen Sinne (Band spielt, Zuhörer widmen sich andächtig schweigend dem Musikgenuss) handelte, sondern wir eher als akustische Untermalung zum Ausklang des ersten Kongresstages dienen sollten, gelang es uns doch über weite Strecken, die Anwesenden mit- und das eine oder andere Paar sogar zu einem kleinen Tänzchen hinzureißen. Und das ist ja eines der schönsten Komplimente, die man Musikern machen kann…

Alles in allem also ein gelungener Abend – in ungewohnter Umgebung, aber mit gewohntem Spaß an der Sache.

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