Das war das …

Veröffentlicht: 14. Februar 2011 in Review

1st annual Concert in Heiligenstadt

der etwas andere Bericht von Judith Machat

Donnerstag, 3.2.2011, 17.00. Dr. No sieht nervös auf die Uhr. Wo sind seine Mitstreiter? Schließlich kann er den großen Coup nicht alleine vorbereiten. Doch da kommen sie schon, einer nach dem anderen. Jerry „Trommelfellkiller“ Cross, Piano-Frankie, Posaunen-Hermann und Miss Judy McAlto die II.

Gemeinsam betreten sie den Ort des Geschehens und in Windeseile wird er für das Bevorstehende verwandelt. Tische werden herbeigeschafft, diverse benötigte Hilfsmittel aus den Tiefen des Kellers geborgen, Helfershelfer/innen empfangen und eingewiesen, die sich um die weiter noch zu erwartenden Personen kümmern sollen…

Schließlich müssen sowohl das Geld als auch der Stoff in guten und verlässlichen Händen sein, an denen heute Gott sei Dank kein Mangel herrscht.

Die Zeit vergeht schnell, und bald treffen die übrigen üblichen Verdächtigen ein, allesamt mehr oder weniger große Koffer mit sich tragend. Eine eingespielte Truppe, die sich erst Tage zuvor nochmal intensiv auf den heutigen Abend vorbereitet hat. Bandenchef Marty Hoof hat einen detaillierten Schlachtplan erstellt und die Beteiligten bestens vorbereitet und motiviert. Alle verfolgen sie heute Abend dasselbe Ziel, und sie werden alles daran setzen, es zu verwirklichen.

In einer Mischung aus Konzentration und betonter Lässigkeit versammelt sich die Gang ein letztes Mal vor dem Showdown, alles wird nochmal abgestimmt, fünf allzu vor-laute Mitglieder werden freundlich, aber bestimmt in ihre Schranken gewiesen. Bei so einem Vorhaben ist es einfach absolut notwendig, dass Ausgewogenheit und Einigkeit herrschen.

Da erscheint plötzlich eine geheimnisvolle Frau mit dunklen Haaren und ebenso dunkler Stimme auf der Bildfläche. Ohne große Worte schließt sie sich der Gruppe an; man merkt, hier ist ein eingespieltes Team am Werk.

Draußen vor der Tür kommt Unruhe auf, die soeben noch Versammelten sind mit der Vorbereitung fertig und zerstreuen sich vorübergehend wieder in alle Richtungen, und da quellen sie auch schon herein. Viele bekannte Gesichter: So wie Pat, die attraktive Französin an der Seite jenes Mannes, den sie nur „den Profi“ nennen. Oder die Nachbarbande mit ihrer Anführerin; sie sind diesmal besonders zahlreich erschienen und natürlich wie immer in friedlicher Absicht hier. Zwischen den beiden Gruppen bestehen freundliche Beziehungen, es gibt sogar eine Verbindungsoffizierin.

Die Spannung steigt, alle nehmen ihre Plätze ein und plötzlich wird es mucksmäuschenstill. Marty sieht seine Truppe eindringlich an, besonderen Blickkontakt sucht er mit den drei Mitgliedern, die eine Art Gruppe in der Gruppe bilden, die sich als „die Bären“ bezeichnet. Als er sicher ist, die ungeteilte Aufmerksamkeit aller zu haben, gibt er ein eindeutiges Zeichen, und los geht es. Alle haben längst die benötigten Utensilien aus ihrem Koffer geholt, und jetzt kommen sie endlich zum Einsatz. Mehrere Minuten geht es so. Dann ein Innehalten, und gleich darauf die Worte des Bandenchefs:

„Herzlich willkommen zum Konzert der Big Band Heiligenstadt!“

JM

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